Wem gehört Berlin?

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Unter dem Motto „Wem gehört Berlin?“ führen Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) und attac Berlin eine privatisierungskritische Stadttour durch und gehen dabei folgenden Fragen nach: Welche Rolle spielte die Treuhandanstalt in den Goldrauschjahren der jungen Republik? Wohin flossen die Milliarden aus den Berliner Wasserbetrieben? Was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Schlagwort „öffentlich-private Partnerschaften“? Was wird in der Geheimschutzstelle inmitten der Stadt …

Zwischen Mundraub und Freibank

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Als sich im Sommer 1914 ein Millionenheer junger Männer aufmacht, um an den Frontschauplätzen Europas den Tod zu finden, bleiben die Frauen zurück. Sie sind unter anderem für die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie die Versorgung ihrer oftmals zahlreichen Kinder verantwortlich. Spätestens 1916 kommt es zu ernsthaften Versorgungsengpässen, Hunger wird für die Menschen die prägende Kriegserfahrung bis November 1918. Wie versuchten …

Kreuzberg 1945. Zwischen Alliierten und Ruinen

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Am 3. Februar 1945 zerstört ein Luftangiff weite Teile des Bezirks nördlich des Landwehrkanals, am 27. April erreicht die Rote Armee von Süden kommend das Hallesche Tor. Wenige Monate später, im Juli, wird Kreuzberg Teil des amerikanischen Sektors. Auf einem Stadtrundgang vom Halleschen Tor zum Checkpoint Charlie entdecken wir den Bezirk in den ersten Monaten nach dem Ende der NS-Herrschaft. …

Heidereutergasse. Die erste Synagoge in Berlin, 1714

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In der Heidereutergasse stand die erste Synagoge Berlins, errichtet von 1712 bis 1714. Sie wurde durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs zerstört. Das Denkmal „Block der Frauen“ von Ingeborg Hunzinger wurde 1995 errichtet und erinnert an die Aktivitäten von Frauen am 27. Februar 1943. Sie unterstützten ihre Ehemänner, die in einem zum Sammellager umfunktionierten Gebäude der Jüdischen Gemeinde in der …

Neukölln. Der Schillerkiez im Wandel

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Die taz bringt seit Mai 2010 auf ihren Berlin-Seiten eine Serie über die Veränderungen im Schillerkiez in Neukölln. Die Gegend war viele Jahre lang eine der ruhigsten und unspektakulärsten Ecken in West-Berlin im Schatten der Landebahn: Arme Leute, 40 Prozent Arbeitslose, Eckkneipen, Migrantinnen. Seit der Flughafen Tempelhof zum öffentlichen Park geworden ist, sprießen auf dem Rollfeld die Planungsfantasien und die …