Jüdische Sozialgeschichte in Schöneberg

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Das zwischen 1906 und 1910 geschaffene Bayerische Viertel in Schöneberg wird bis heute von vielen als ‘Jüdische Schweiz’ erinnert, als ein Quartier, in dem viele wohlhabende Juden gelebt haben sollen. Auf unserem Weg betreten wir dieses Wohnquartier durch den Dienstboteneingang und stellen fest, dass das Idyll brüchig wird, wenn man sich auf Spurensuche begibt.

Tief im amerikanischen Sektor

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Im Mai und im Juli habe ich für die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin einen Stadtrundgang angeboten, der das Jahresthema der LPB, die berlinisch-amerikanischen Beziehungen, aufgegriffen hat. Die USA haben nach 1945 in den Innenstadtbezirken zahlreiche historische Erinnerungen hinterlassen: John F. Kennedy am Rathaus Schöneberg, Checkpoint Charlie und Rosinenbomber, der RIAS. Das eigentliche Zentrum der US-Präsenz aber war Dahlem im …

Besetzte Häuser in Potsdam

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Mehr als 70 Häuser sollen von 1989 bis in die Gegenwart in Potsdam besetzt gewesen sein. So lautet eines der Ergebnisse, die der Historiker Jakob Warnecke im Rahmen seines Dissertationsprojekts Schwarzwohnen und Hausbesetzungen von 1980 bis 2000 – zur Praxis des illegalen Wohnens über zwei Systeme an der Universität Leipzig zutage gefördert hat. Warnecke, der selbst einige Zeit als Besetzer …

Stadttour – Wem gehört Berlin?

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Unter dem Motto „Wem gehört Berlin?“ führen Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) und attac Berlin eine privatisierungskritische Stadttour durch und gehen dabei folgenden Fragen nach: Welche Rolle spielte die Treuhandanstalt in den Goldrauschjahren der jungen Republik? Wohin flossen die Milliarden aus den Berliner Wasserbetrieben? Was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Schlagwort „öffentlich-private Partnerschaften“? Was wird in der Geheimschutzstelle inmitten der Stadt …

Berlin-Neukölln. Der Schillerkiez im Wandel

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Die taz bringt seit Mai 2010 auf ihren Berlin-Seiten eine Serie über die Veränderungen im Schillerkiez in Neukölln. Die Gegend war viele Jahre lang eine der ruhigsten und unspektakulärsten Ecken in West-Berlin im Schatten der Landebahn: Arme Leute, 40 Prozent Arbeitslose, Eckkneipen, Migrantinnen. Seit der Flughafen Tempelhof zum öffentlichen Park geworden ist, sprießen auf dem Rollfeld die Planungsfantasien und die …